TagMinimalismus

Maximilian Stühlen

Maximilian Stühlen kümmert sich wenig um die autoritäre Selbstreferenzialität der Kunst, er kostet diese viel lieber in ihrer Potenz, Medium zu sein, aus. Denn für den 27jährigen bedeutet seine Arbeit zu allererst die Möglichkeit, die intellektuelle Befragung von Themen und Konzepten in einer sich anschaulich vermittelnden Form materialisieren zu können, als dass es ihm darum...

Bei Karl-Heinz Adler

Zweimal habe ich jetzt Adlers getroffen. Mein erster Besuch führte mich auf den Elbhang in Dresden, da wo sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts das Bürgertum der Stadt niederlässt, mal stattlich, mal pittoresk, mal traditionsbewusst bescheidener. Obwohl wir uns persönlich noch nicht kannten, hatten mich Karl-Heinz Adler und seine Frau, die Kunsthistorikerin Ingrid Adler, direkt...

MMM #1: Agnes Martin

It’s just another manic modern monday. Der kanonischen Diskurs um die kanadische Malerin Agnes Martin (1912–2004) kann geradezu als Paradebeispiel herhalten für das Problematisieren kunsthistorischer Zuschreibungen ausschließlichen Charakters. Differenzen in den Orientierungsmöglichkeiten künstlerischer Werke gehören nicht per se angeprangert, sind diese doch vielmehr...

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Porträt einer Frau, 15. Jhd

Rogier van der Weyden, Porträt einer Frau, 15. Jhd.

„(…) denn es ist etwas sehr Angenehmes, Kunstwerke zu besehen, die Gedanken und Reflexionen, welche dabei vorkommen können, aufzufassen, die Gesichtspunkte sich geläufig zu machen, die andere dabei gehabt haben, und so selber Urteiler und Kenner zu werden und zu sein.“
—  Hegel, Vorlesungen über die Ästhetik, 1835-38

„(…) ob also Geschmack ein ursprüngliches und natürliches, oder nur die Idee von einem noch zu erwerbenden und künstlichen Vermögen sei, so daß ein Geschmacksurteil, mit seiner Zumutung einer allgemeinen Beistimmung, in der Tat nur eine Vernunftforderung sei (…): Das wollen und können wir hier noch nicht untersuchen.“
—  Kant, KdU, 1790